Von der Ablehnungs-Angst und von Mut-Muskeln

Skateboard und Beine mit Füssen und Farbigen Socken

Rückwärtssalto vom 10-Meter-Turm machen oder allein im Wald in der Hängematte schlafen? Für viele braucht das Mut. Für mich: Klar, mach ich! Aber mich verletzlich zeigen oder abgrenzen? Hilfe! Wie ich verschiedene Arten der Angst und eine neue Form des Mutes kennenlernte.

Es ist Sommersonnenwende 2025, die kürzeste Nacht des Jahres steht bevor. Spontan beschliesse ich, die Nacht in der Hängematte irgendwo in der Natur mit Blick auf den Sonnenaufgang zu verbringen. Da ich auf die Schnelle keinen Adventure-Buddy finden kann, mache ich mich, wie schon öfter, ohne Begleitung auf den Weg. Dank Karten-App und einigermassen soliden Orientierungsfähigkeiten habe ich schon von zu Hause aus einen Ort im Wald ausgemacht, von dem ich den Sonnenaufgang sehen sollte. Der Ort liegt an der Krete oberhalb der Ruinaulta, des «Grand Canyon of Switzerland». Ich gehe mit dem Bike los und lege die letzten paar Hundert Meter durchs Dickicht zu Fuss zurück. Als ich ein letztes Mal die Koordinaten auf dem Handy checke, um es danach auszuschalten, erreicht mich der Anruf eines Skate-Freundes.

Sonnenaufgang im Wald
Von meiner Hängematte aus geniesse ich um 6.08 Uhr alleine den Sonnenaufgang.

Er will wissen, an welche Skate-Events ich im Sommer teilnehmen werde, denn er gehört wie ich zu den Adrenalin-affinen Downhill Skatern. Als ich ihm erkläre, dass ich gerade allein im Wald unterwegs bin und in der Hängematte schlafen werde, meint er voller Entsetzen: «Was?! Du schläfst allein im Wald? Hast du denn keine Angst? Sowas würde ich nie tun!» Ich halte kurz inne, um dann verständnislos zu Fragen: «Wovor sollte ich Angst haben?» Meint er Bären oder Wölfe, die mich im Wald angreifen könnten? Oder einen bösen Unbekannten, der hinter einem Baum hervorspringen und mir etwas antun will? Ich verstehe die Frage wirklich nicht. Schon gar nicht von jemandem, der mit dem Longboard 100 km/h fährt. Ich spanne meine Hängematte zwischen zwei Bäume und schlafe ruhig, bis kurz vor Sonnenaufgang mein Wecker klingelt. 

Mitmenschen als Mut-Vorbilder

Immer wieder ist mir diese Unterhaltung in den Sinn gekommen, sodass ich mich vermehrt mit dem Thema Angst und Mut auseinandergesetzt habe. Auch eine andere Freundin regte mich zu dieser Reflexion an. Sie war vor zehn Jahren mit mir an einem Skate-Kurs und staunte, als ich – ohne mit der Wimper zu zucken – das erste Mal in die Minirampe droppte. Oder wie ich irgendeinen anderen Trick ausprobierte, bei dem man sich gnadenlos auf die Fresse legen konnte. Was ich auch regelmässig tat. Sie erzählte mir, dass sie zufälligerweise dieselben Socken hatte, wie ich an diesem Tag trug. Fortan trug sie diese Socken zum Skaten, um sich selbst bei neuen Tricks mit «Annina-Mut» zu stärken. 

Skater mit Lederanzug und Helm vor Heuballen
Mein Lederanzug für Skate-Rennen war 2019 zum letzten Mal im Einsatz. (Foto: @duckvader)

Diese Geschichte kenne ich auch von der anderen Seite. Als Jugendliche war ich davon beeindruckt, wie mein jüngerer Bruder Stephan scheinbar furchtlos mit den Freeskies doppelte Rückwärtssaltos und andere Kapriolen über riesige Schanzen machte. Zudem hatte er in meinen Augen auch mutige Entscheidungen in seinem Berufsleben gefällt, damit er seiner Leidenschaft, dem Skifahren, nachgehen konnte. Um stets etwas von seinem Mut bei mir zu haben, liess ich mir mit Anfang 20 eine Schneeflocke tätowieren. Schneeflocken zieren zudem den Lederanzug, den ich früher für Downhill-Rennen getragen hatte (ja, meine Race-Karriere ist definitiv vorbei). Und als ich mit zittrigen Beinen und trockener Kehle zum ersten Mal auf dem 10-Meter-Sprungturm stand mit dem Vorsatz, einen Rückwärtssalto aus dieser Höhe zu machen, verband ich mich innerlich mit der Energie meines Bruders, holte tief Luft – und sprang! 

Sprungturm in einem See
Meinen ersten Rückwärtssalto vom 10-Meter-Turm werde ich nie vergessen. (Symbolbild)

Mut heisst nicht, keine Angst zu haben…

Wie oft hörte ich von anderen Sätze wie «Du bist so krass, du hast wohl vor nichts Angst» oder «Klar, dass du das auch machst, du fürchtest dich doch  vor nichts». Was sich wie ein Kompliment anhören mag, hinterliess bei mir jedoch nicht nur Stolz und Freude, sondern auch kleine Stiche im Herzen. Sah man mir denn nicht an, wie viel Überwindung mich die ersten Highline-Versuche kosteten? Ich fiel gefühlt jedes Mal in den Tod, bevor mich das Sicherungsseil auffing und in luftiger Höhe herumbaumeln liess. Oder konnten sie sich nicht vorstellen, wie nervös ich vor meinem ersten Downhill-Skate-Rennen war? Oder wie viele schlaflose Nächte ich hatte, bis ich entschied, mich selbstständig zu machen? Vielleicht hatte ich keine Angst mehr, irgendwo allein im Wald zu schlafen oder allein als Frau durch Peru zu reisen. Aber das hiess nicht automatisch, dass ich vor gar nichts im Leben Angst hatte.

Gebirgslandschaft mit Schlucht, durch die ein Fluss fliesst.
Die Ruinaulta (Rheinschlucht) ist ein beliebtes Ausflugsziel in Graubünden. Sowohl für Tourist:innen, als auch für mich als Einheimische.

…sondern es trotzdem zu tun.

Ich habe einfach gelernt, mit ihr umzugehen. Mut ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann. Je öfter ich ihn brauche, desto weniger anstrengend wird es, eine mutige Entscheidung zu treffen oder etwas zu wagen. Vom Sport weiss ich, dass Niederlagen und Fehlversuche einfach dazugehören. Das ist im Leben nicht anders. Einfach nochmals versuchen. Die Angst darf auch da sein, solange ich mich nicht von ihr beherrschen lasse. «Feal the fear and do it anyway» ist einer meiner Leitsprüche. Der hilft mir beispielsweise, wenn ich mit dem Bike vor einem wurzligen Trail-Abschnitt stehe und ein Zögern oder Zaudern dazu führen kann, dass ich rechts den Abhang runterpurzle und der Ausflug tatsächlich zu einem Aus-Flug könnte – im Rettungshelikopter. Doch auch der Bike-Mut-Muskel ist mittlerweile gut trainiert.

Skateboard mit zwei Füssen, bunten Schuhen und Socken.
Simple Accessoires wie Socken können zu Mut-Machern werden.

Vor einiger Zeit besuchte mich ein Downhill-Skate-Freund, der über mehrere Jahre den Weltmeistertitel für sich beanspruchen konnte. Er wollte zum ersten Mal Downhill-Biken. Flink und furchtlos folgte er mir auf dem Trail über grosse Steinplatten, Geröll, rutschige Wurzeln und um knifflige Kurven. Schon nach wenigen Abfahrten konnte ich kaum mehr mit ihm mithalten. Als wir später auf der Sonnenterrasse an der Talstation bei einem Bier den intensiven Tag ausklingen liessen, fragte ich ihn: «Hattest du eigentlich nie Angst auf dem Trail?» Worauf er lachend antwortete: «Doch, natürlich hatte ich Angst. Ich habe im Laufe der Jahre nur gelernt, mit der Angst umzugehen.» Ich fühlte mich ertappt. Ich hatte denselben Denkfehler gemacht wie andere mir gegenüber.

Ängste und ihre Auswüchse

Ängste sind per se nichts Schlechtes, sie sind ein natürlicher Schutzmechanismus. Es gibt verschiedene Arten von Ängsten und diese können bei jedem Menschen anders ausgeprägt sein. Da gibt es Ängste vor Spinnen und Schlangen, vor Höhe oder Flügen. Es gibt die Angst, etwas Neues zu wagen, das schiefgehen könnte. Diese Art von Ängsten haben ihren Ursprung in der Evolutionsbiologie, als klassisches Beispiel gilt der Säbelzahntiger. Der Körper schaltet auf Alarm-Modus und schätzt ab, ob Flight, Fight oder Freeze (Flucht, Kampf oder Totstellen) die höchsten Überlebenschancen versprechen, um den Fortbestand der eigenen Rasse zu sichern. 

Dorf mit Bergkette und Wolken im Hintergrund
Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diesen Spatziergang oberhalb von Flims Dorf mit Blick auf die Signinakette gemacht habe.

Und dann gibt es noch die weniger offensichtlichen Ängste, die aber die meisten von uns kennen: Angst vor Ablehnung und Versagen, davor, ausgeschlossen zu werden und letzten Endes vor der Einsamkeit. Der Entwickler der Schematherapie Jeffrey Young hält fest, dass der Mensch zentrale emotionale Bedürfnisse wie Bindung, Sicherheit, Autonomie und Selbstwert hat. Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, fühlen wir uns bedroht. Damit diese Bedürfnisse möglichst erfüllt werden, verhalten wir uns gegenüber unseren Mitmenschen entsprechend und können dabei Muster entwickeln, die für uns ungesund sind. Ähnlich sieht es auch John Bowlby, Begründer der Bindungstheorie. Er erklärt, weshalb wir uns in bestimmten Situationen unsicher, ängstlich oder vermeidend verhalten und grosse Angst haben vor Ablehnung, davor, nicht «genug» zu sein oder schwach zu wirken. Diese bindungsbezogenen oder sozialen Ängste können auf uns ebenso real und bedrohlich wirken und im Körper dieselben Reaktionen auslösen wie der oft zitierte Säbelzahntiger. Oder Dunkelheit. Oder Bungeejumping: erhöhte Herzfrequenz, flache Atmung, Schweiss und Tunnelblick. Mit diesen Ängsten kann ich seit jeher umgehen. Doch den sozialen Ängsten musste ich mich erst stellen, als meine anderen Strategien nicht mehr aufgingen und meine Energiereserven aufgebraucht waren.

Wie soll ich das nur sagen?

Als ich noch arbeiten konnte und grosszügig sämtliche Warnsignale meines Körpers ignorierte, die mich auf die Erschöpfung aufmerksam machen wollten, hatte ich in einer Freundinnengruppe einen kostenlosen Skate-Kurs angekündigt. Schon ein paar Tage davor lag mir der Event schwer im Magen. Die Gedanken kreisten immer mehr nur noch um den Kurs, und um die Frage, ob ich wohl genug fit sein würde, um ihn durchzuführen. Dieses Grübeln wiederum machte mich noch müder. Ungefähr zwei Stunden vor dem Kursstartschrieb ich verzweifelt und heulend einer Freundin in dieser Gruppe: «Ich fühle mich schlapp und habe zu wenig Kraft, um den Kurs heute Abend durchzuführen. Wie soll ich das den anderen nur sagen?» Ihre Antwort kam unvermittelt: «Genau so, wie du es mir jetzt auch gesagt hast!» Es klingt lächerlich, aber soweit hatte ich wirklich nicht gedacht. Innerlich sterbend schickte ich die Absage in die Gruppe. Wie würden die anderen reagieren? Schmeissen sie mich aus der Gruppe? Konnte ich mich jemals wieder bei ihnen blicken lassen? Nach und nach kamen die ersten Reaktionen – verständnisvoll und mitfühlend: «Wie gut, dass du das so klar spürst und zu dir schaust», «Danke für deine Ehrlichkeit, ich schicke dir viel Energie», und «Ich bin auch grad froh um den freien Abend». Bei mir machte sich eine riesige Erleichterung breit. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich als Teilnehmerin ebenso verständnisvoll reagiert hätte. Warum nur hatte ich mir einen solchen Stress gemacht? John Bowlby und Jeffrey Young hätten bestimmt eine Erklärung parat. Und ich nach einigen Therapiesitzungen auch. Aber darum soll es hier nicht gehen.

2 Kaffeetassen und Teller mit Kuchen auf einem Salontisch vor einem panoramafenster
Statt mit Trail-Biken und Skitouren verbringe ich meine freien Tage mit Spazieren oder in einem Kaffee.

Abgrenzungs-Muskel-Training

Die eben beschriebene Erfahrung sollte weder mich noch andere dazu ermuntern, leichtsinnig die Agenda zu überbuchen, um dann regelmässig kurzfristig abzusagen. Im Gegenteil, es geht darum, frühzeitig bei sich einzuchecken und sich bewusst zu werden, wie viel der eigenen Zeit verplant werden kann, und wie viel für Erholung gebraucht wird. Erholung war lange Zeit ein Fremdwort für mich. Und falls doch mal die Energie nicht reicht, dies eben offen und ehrlich zu kommunizieren, anstatt faule Ausreden und Notlügen aufzutischen. Sich früh genug abgrenzen einerseits und sich verletzlich zeigen andererseits. Auch das ist ein Muskel, der trainiert werden kann und bei mir selten beansprucht und daher sehr mickrig war. Ich kompensierte alles mit dem übertrainierten «Da-muss-ich-durch-Muskel», jener der Selbstdisziplin und vermeintlichen Stärke. «Nur keine Schwäche zeigen», redete ich mir stets ein, «es macht dir doch auch Spass und gibt dir etwas zurück». Daran hielt ich mich fest, egal ob es um einen Skate-Kurs, eine Geburtstagsparty oder noch zwei weitere Abfahrten auf dem Snowboard ging. Nun, eines Tages konnte dieser Muskel nicht mehr standhalten und ich zog mir einen Muskelriss zu.

Am Anfang fühlte sich jeder Fall von der Highlihne wie ein Sturz in den Tod an.

Verletzlich und ehrlich sind das neue stark

Diagnose: Erschöpfungsdepression. Während mehrerer Monate reichte meine Energie kaum aus für soziale Interaktionen oder Bewegung. Spätestens nach einer Stunde telefonieren oder spazieren (oder beides zusammen) zeigten sich Erschöpfungssymptome wie ein Stechen im Innenohr, Wortfindungsschwierigkeiten, Schwindel und ein allgemeiner Abfall der Energie und Konzentrationsfähigkeit. Ich konnte mich nur noch unter grosser Anstrengung auf den Beinen halten oder eine Konversation fortsetzen. Von aussen schwer erkennbar, in mir drin war es eine Mobilmachung der allerletzten Energiereserven. Dies wiederum versprach sogleich das nächste Stimmungstief, dann haute die Depression wieder voll rein. Was ich dann brauchte, war nicht nur eine Verschnaufpause auf einem Bänkli oder ein Buch lesen auf der Couch, sondern eine Stunde ungestörte Ruhe im Bett. Nun hiess es «Eigenverantwortung übernehmen» – und eben diesen doofen anderen Muskel zu trainieren, der mit dem Abgrenzen und sich verletzlich zeigen, auf die Gefahr hin, ausgeschlossen und abgelehnt zu werden. Spazieren war jetzt mein neues Hobby, und wenn ich danach oder nach einem Kaffee-Kränzchen mit Freund:innen nicht heulend im Bett enden wollte, musst ich zwei Dinge lernen: 

  1. Noch ehrlicher zu mir selber sein: Wie viel soziale Interaktion oder Bewegung liegt gerade drin? Wie viel Erholung brauche ich vor oder nach einer Tätigkeit? 
  2. Ehrlich mit den Mitmenschen sein: Klar kommunizieren, wo meine Grenzen sind. Vor allem, weil mein Umfeld anderes von mir gewohnt war.
Bergpanorama mit blauem Himmel.
Dank Bergbahnen in Gehdistanz und Saisonabo führen mich Spaziergänge bisweilen hoch hinaus. Zum Beispiel auf den Segnesboden oberhalb von Flims mit Blick auf die Tschingelhörner.

Selbst nach mehreren Monaten im Erschöpfungszustand fiel mir beides immer noch schwer, besonders, weil mich viele als die «mutige, starke» Annina kannten. Immer wieder kostete es mich Überwindung, mitzuteilen oder zu erklären, dass ich mich über ein Treffen freute, aber dass dies nicht wie gewohnt eine Skitour oder ein gemeinsames Abendessen sein konnte. Immer wieder diese Angst, abgelehnt zu werden, nicht zu genügen. Und jedes Mal war ich erleichtert, wenn mir mein Gegenüber zu verstehen gab, dass meine offene und klare Kommunikation geschätzt wurde. Alle unterstützten mich dabei, mich nicht zu übernehmen. Es dauerte ein paar Monate, bis es für mich selbstverständlich geworden war, vor einem Treffen oder Telefonat zu kommunizieren, wie es gerade um meine Ressourcen stand. So selbstverständlich, wie allein in der Hängematte im Wald zu schlafen oder vom Zehnmeterturm zu springen. Und im Zweifelsfall atmete ich nochmals tief durch und dann: Springen. 


Meine 5 Erkenntnisse 

1. Mut ist kontextabhängig

Wer in einem Bereich mutig wirkt, hat trotzdem Ängste in anderen Lebensbereichen. Jeder Mensch hat seine eigenen Angst- und Mut-Zonen.

2. Angst ist ein Schutzmechanismus

Unser Nervensystem reagiert auf viele (scheinbar) bedrohliche Situationen gleich – egal ob Abgrund oder Ablehnung. Angst will uns schützen, nicht sabotieren.

3. Mut ist trainierbar

Wie ein Muskel wächst Mut durch Wiederholung. Je öfter wir etwas trotz Angst tun, desto leichter wird es.

4. Sozialer Mut ist oft der schwierigste

Grenzen setzen, ehrlich sein oder sich verletzlich zeigen kann sich bedrohlicher anfühlen als körperliche Risiken. Entsprechend erfordert es mehr Mut.

5. Ehrlichkeit schafft Verbindung

Die Angst vor Ablehnung ist oft grösser als die tatsächliche Reaktion der Mitmenschen. Offenheit führt häufig zu mehr Verständnis und Unterstützung.


Frau mit Hund auf einer Bank.
Mossa, die Hündin meines Nachbars, wurde zur treuen Begleiterin auf meinen zahlreichen Spaziergängen. Während meiner Krise nannte ich sie liebevoll «Supportdog».